Smart Drugs – Alle Infos + Selbsttest

Was wäre, wenn Sie einfach ein Mittel zur Konzentration nehmen könnten, welches Sie sofort intelligenter machen würde? Eines, das Ihre kognitiven Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Fokus, und Motivation verbessern würde? Genau das versprechen Hersteller sogenannter Smart Drugs. In welchen Maßen Brain Doping funktioniert und wie Sie es in Ihrem Alltag nutzen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit sogenannten Smart Drugs, also leistungssteigernden Stimulanzien. In diesem Beitrag möchte ich einen Überblick über die bekanntesten Substanzen geben, einen Selbsttest machen und ein Fazit ziehen. 

Smart Drugs und Nootropika sind gängige Begriffe für derartige Mittel. Eines davon nehmen wir wahrscheinlich alle täglich zu uns: Koffein in Form von Kaffee oder Energy Drinks. Dies hilft uns, wach zu bleiben und soll unsere Konzentration fördern. 

Ich kann mich nicht konzentrieren

Manchmal fällt es besonders schwer, fokussiert an einer Sache dran zu bleiben und die vorliegende Arbeit fristgerecht zu erfüllen. Brain Doping könnte hier vielleicht durch Stimulanzien wie bspw. Guanin, Taurin oder das bereits erwähnte Koffein Abhilfe schaffen.

Allerdings nimmt Ihre Wirkweise mit dauerhaftem Konsum stetig ab und nach einiger Zeit hilft auch das fünfte Red Bull am Tag nicht mehr, um konzentriert zu arbeiten, ganz im Gegenteil, ein derart hoher Koffein- Konsum verursacht Kopfschmerzen und führt zu Schlafproblemen. Das führt zu erneuter Koffein- Aufnahme am nächsten Tag, um die Müdigkeit auszugleichen und eh man sich versieht ist man in einem Teufelskreis gefangen. 

Leistungssteigernde Medikamente

Eine andere Form von sogenannten Smart Drugs, die ihre Konzentration fördern sollen, sind verschreibungspflichtige Medikamente. Beispiele hierfür sind Ritalin, Medikinet, Modafinil und viele weitere. Diese Brain Booster haben meist einen medizinischen Hintergrund, sollen bspw. bei der Therapie von ADHS- Störungen helfen (Ritalin) oder Schlafkrankheiten behandeln (Modafinil). Jedoch ist es mittlerweile gängige Praxis, dass ein Missbrauch dieser Substanzen stattfindet in allen möglichen Gesellschaftsschichten, welche das Mittel zur Konzentration ausnutzen. Ob Student, CEO eines DAX- Konzerns oder Programmierer in Silicon Valley – viele Menschen greifen zu einem konzentrationssteigernden Mittel, um ihren Anforderungen gerecht zu werden. Oftmals gibt es daher nur eine fragliche Lösung um diese Erwartungen zu Erfüllen: Brain Doping durch leistungssteigernde Medikamente.

Smart Drugs

Ein großes Problem dieses Brain Doping Trends ist die Beschaffung. Da nicht jeder einfach so ein Rezept für leistungssteigernde Medikamente bekommt, erfolgt die Beschaffung der “Brain Booster” meist auf kriminellem Wege. Ein weiteres Problem ist die schlechte Erforschung von Nebenwirkungen und den geistigen Auswirkungen bei Langzeitkonsum. Bekannt ist bspw. über Ritalin, da es bei langfristigem Konsum zu Depressionen und Isolation führen kann. Aber ist es wirklich diesen Aufwand wert? Dieser Frage bin ich im Selbsttest weiter unten nachgegangen. 

Nahrungsergänzungsmittel 

Auch in der Supplement- Branche hat man Wind von derartigen “Smart Drugs” bekommen. Diese sollen den User sowohl beim Sport, als auch bei der Arbeit und sonstigen Aktivitäten unterstützen und die Konzentration fördern. Parallel dazu gibt es auch weitere Substanzen, die zu einem besseren Schlaf verhelfen sollen und die Wirkungen des konzentrationssteigernden Mittel am Abend relativieren. Hierbei sollen ausschließlich pflanzliche und körpereigene Stoffe verwendet werden. Da wurde ich hellhörig, da es fast ZU gut klingt, also bestellte ich mir zwei Produkte dieser Art und machte den Selbsttest.

Der Selbsttest: verschreibungspflichtige leistungssteigernde Medikamente vs. vielversprechende Supplements

Modafinil 

Über das Internet beschaffte ich mir auf einer ominös anmutenden Website etwas Modafinil, ein laut Internet berühmter Brain Booster, der zu den leistungssteigernden Medikamenten gehört. Da ich oft tagelang an meinen Projekten arbeite, kam mir ein Mittel zu Konzentration genau zum richtigen Zeitpunkt und ich wollte an drei aufeinander folgenden Tagen die Wirkungsweise der Smart Drug auf den Output meiner Arbeit testen. 

Am ersten Tag nahm ich eine halbe Pille, also 100mg. Nach einer dreiviertel Stunde nahm ich erste Veränderungen wahr. Mein Blick fokussierte sich, mein Gehirn fing an zu arbeiten. Es fühlte sich an wie Scheuklappen, die sich langsam um mein Gesicht legten und meine Konzentration einzig und allein auf meine Tätigkeit beschränkten. Die ersten Stunden war es angenehm, ich kam voran und ließ mich nicht ablenken. Ab der dritten Stunde verspürte ich leichte Kopfschmerzen. Ich machte eine Pause, schnappte frische Luft und trank etwas Wasser. Aber der Schmerz intensivierte sich zunehmends und nach gerade einmal fünf Stunden war ich nicht mehr in der Lage zu arbeiten. Ich beendete noch kurz meine Aufgabe und legte mich auf die Couch. Bis zum Abend verbesserte sich meine Situation kaum und ich wollte einfach nur schlafen. Das Problem: Modafinil wird normalerweise zur Behndlung von Narkolepsie verwendet und soll demnach das Einschlafen verhindern. Dieser Wirkung kam das Medikament wie versprochen nach und so lag ich bis morgens um 3 Uhr wach in meinem Bett.

Smart Drugs

Am nächsten Tag war ich ziemlich müde und eigentlich kaum bereit, ein weiteres Mal das Medikament zu probieren. Dennoch nahm ich die andere Hälfte des vermeintlichen Brain Booster, da ich das Experiment unbedingt durchführen wollte und eventuell gestern “einfach einen schlechten Tag erwischt hatte”. Eine schlechte Entscheidung, auch an diesem Tag plagten mich Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit bis tief in die Nacht. So beendete ich das Experiment schon vor dem dritten Tag mit dem Fazit, niemals wieder Modafinil zu probieren

Upgrade und Reboot

Nach eingängiger Internet Recherche stieß ich auf die Produkte der Marke Cloud Minded. Ihr Versprechen: ein Brain Booster, der die Konzentration fördern soll, ein zweiter soll die Schlafqualität verbessern bzw. als Einschlafhilfe dienen. Tagsüber “Upgrade”, abends “Reboot” (Produktnamen). Rein auf pflanzlicher Basis natürlich, um unerwünschte Nebenwirkungen zu minimieren. So bestellte ich mir beide und bekam ein Paket zugeschickt, welches zwei randvoll gefüllte Packungen der beiden Nootropika enthielt. 

Am Morgen des nächsten Tages nahm ich also “Upgrade”, welche meine Konzentration fördern soll. Wie beim Modafinil spürte ich eine zunehmende Fokussierung, ich war im Tunnelblick und konzentrierte mich allein auf meine Tätigkeit. Als ich nach 4 Stunden durchgängiger Arbeit eine Pause einlegte ging es mir super, ich wollte am Besten gleich zurück an den Schreibtisch und weiter arbeiten. Am Ende des Tages hatte ich meine Aufgaben erledigt und war trotzdem noch arbeitshungrig. Kurz bevor ich ins Bett ging nahm ich eine Kapseln des “Reboot” und schlief zügig ein. Als ich am nächsten Morgen frisch und munter erwachte war ich vom Produkt überzeugt. Abends konnte ich schneller einschlafen und meine Schlafqualität verbessern. 

Mein Fazit

Smart Drugs sind eine gute Möglichkeit, seine kognitive Leistungsfähigkeit zu steigern. Jedoch sollte man auf verschreibungspflichtige Medikamente verzichten, da diese nicht ohne Grund zur Therapie von mehr oder weniger schweren Krankheiten eingesetzt werden. Brain Booster auf pflanzlicher Basis sind eine wunderbare Alternative, nicht nur für Medikamente, sondern auch für Kaffee und Energy Drinks. Sie unterstützen mich bei meiner täglichen Arbeit und verhelfen mir zu einem erholsamen Schlaf.

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